Bachelor of Arts in Medien & Kunst

Zürcher Hochschule der Künste, Bewerbungsschluss für Studieninteressierte, 19. Februar 2010

Weitere Informationen: www.dkm.zhdk.ch

Die Kunst- und Medienausbildung an der ZHdK positioniert sich international und ist übergreifend auf das Eröffnen und Fördern von vielfältigen Zugängen zur kreativen medialen Praxis ausgerichtet.

Der Studiengang bildet AutorInnen aus – KünstlerInnen und MedienautorInnen. Ziel des Studiums ist es, die Grundlagen für eine Tätigkeit als KünstlerIn oder MedienautorIn zu schaffen. Das Zürcher Modell des Studiengangs Medien & Kunst bietet den Studierenden ein national wie international einmalig breites Angebot an Vertiefungen (Bildende Kunst, Fotografie, Mediale Künste, Theorie) und ermöglicht ihnen ein attraktives Studium, das in den ersten drei Semestern in den Vertiefungen und in den Semestern vier bis sechs in stark selbstbestimmtem Masse vernetzt und vertiefungsübergreifend absolviert werden kann.

Profil

Das Profil des Departements Kunst & Medien der ZHdK – und damit auch des Bachelor of Arts in Medien & Kunst – basiert auf drei Leitideen:

- Ausbildung zur individuellen oder kollektiven Autorschaft (KünstlerIn oder MedienautorIn)

- Arbeit am und mit dem Eigensinn der Medien Fotografie, Video, Performance, Computer/Netzwerk, Malerei, Sprache, Text, Film

- Kunst als Methode, Kunst als Verfahren

Ausbildung zur individuellen oder kollektiven AutorInnenschaft bedeutet, dass die StudentInnen lernen, ihre eigenen Themen, Interessen und Fragestellungen zu erarbeiten und zu verfolgen, diese im Kontext zentraler gesellschaftlicher Fragen der Gegenwart zu verorten und medial und künstlerisch überzeugende Arbeiten zu schaffen.

Der Studiengang fordert und fördert eine Haltung innerer Produktivität. Zentrale Merkmale dieser künstlerischen Haltung sind Neugier, Risikobereitschaft und Kompromisslosigkeit hinsichtlich der eigenen Themen, Interessen und künstlerischen Verfahrensweisen. Ob die StudentInnen später als KünstlerInnen tätig sind, als MedienautorInnen oder Kulturschaffende arbeiten oder hybride Autorpositionen einnehmen., ist bewusst ihrer Entscheidung überlassen.

Das Master of Fine Arts Studium, das sowohl im Anschluss an den BA Medien & Kunst oder von anderen BA-Abschlüssen her gemacht werden kann, dient der Ausbildung komplexer AutorInnenpersönlichkeiten.

Master of Arts in Fine Arts

Zürcher Hochschule der Künste, Bewerbungsschluss für Studieninteressierte, 19. Februar 2010

Weitere Informationen: dkm.zhdk.ch

Die Master of Fine Arts Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) positioniert sich international und ist auf das Eröffnen, Fördern und Vertiefen von vielfältigen, individuellen und kollaborativen Zugängen zur künstlerischen und (trans)medialen Praxis und deren unterschiedlichen Strategien und Verfahren ausgerichtet. 

Der Studiengang MA in Fine Arts ist ein Ort an dem KünstlerInnen, MedienautorInnen, TheoretikerInnen, KuratorInnen zusammentreffen. Im Zentrum der Ausbildung steht die vertiefte künstlerische Entwicklung der Studierenden und die dafür notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Studiengang hat das Ziel, Persönlichkeiten auszubilden, die ihre Autorschaft auf hohem ästhetischem und technologischem Niveau und in vertiefter Kenntnis der übrigen künstlerischen Praxen sowie in Reflexion gesellschaftlicher Gegebenheiten in die Realität umsetzen. Die AbsolventInnen sind nach ihrem Studium fähig, eine aktive und prägende Rolle sowohl im «System Kunst» als auch in anderen, vielfältigen und an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnenden Arbeitsfeldern der «Kulturwirtschaft» zu spielen.

In einer Zeit der Überlagerung von Kompetenzen und der Wechselwirksamkeiten von Disziplinen wird den Studierenden ein einmaliger, offener Produktions-, Experimentier-, Diskurs- und Denkraum zur Verfügung gestellt, in dem sie sich je nach Interessen, Fragestellungen und Affinitäten entwickeln und sich disziplinär, interdisziplinär oder transdisziplinär ausrichten können. Das künstlerische und theoretische Experimentieren mit Ideen, Fragestellungen und Begriffen, mit Materialitäten und Medien sowie die Möglichkeit des vernetzten Arbeitens sind grundlegend für die Ausbildung zum Master in Fine Arts an der ZHdK. 

Dieses Dispositiv der dichten Räume, des Stattfinden-Lassens, stellt einen intensiven Lern- und Lehrzusammenhang dar, der künstlerisches und theoretisches Arbeiten mit diskursiver, kritischer Praxis vereint, eine Atmosphäre produktiven und vernetzten Arbeitens schafft, und von Dozierenden und Studierenden gleichermassen erzeugt und getragen wird.